Nikolausgruppe

Sie halten die alte Tradition lebendig !

Zinter Kloas und der schwatte Pitt

Am Vorabend von St. Nikolaus ziehen sie wieder durch das Dorf, um den Kindern ihre Gaben zu bringen, die Mitglieder des Nikolaus-Vereins Schalbruch. Elf sind es insgesamt, die, aufgetreilt in zwei Gruppen, Familie für Familie besuchen, die eine Gruppe im Oberdorf, die andere im Unterdorf.

In Körben werden dabei Plätzchen und Süßigkeiten mitgeführt. Und was die Kinder sonst noch bekommen sollen, geben die Eltern dem Nikolaus und seinen Helfern an der Haustür.

In früherer Zeit war “Zinter Kloas” noch der eigentliche Geschenkebringer zur Weihnachtszeit im hiesigen Grenzraun, doch nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde er als solcher mehr und mehr vom Christkind abgelöst. Der Nikolaus-Verein versucht nun, das alte Brauchtum in Schalbruch zu erhalten, und daß es junge Leute sind, macht zuversichtlich, daß es auch in Zukunft festen Bestand im dörflichen Leben von Schalbruch haben wird.

Gegründet worden sein soll der Nikolaus-Verein in den dreißiger Jahren, weil vermutlich damals schon Tendenzen zu erkennen waren, die ein Abrücken von der alten Tradition signalisierten und dem man Einhalt gebieten wollte. Nach dem Krieg, es war im Jahre 1947, wurde der Nikolaus-Verein nach kriegsbedingter Pause wieder ins Leben gerufen und besucht seitdem alljährlich wieder die Kinder.

(C) 2009-2017 Hans Mohren, Schalbruch