26.10.: Eröffnung Kapelle ...

Ein Ort der Ruhe ...

Ludwig Huben schritt der Prozession voran

Bereits lange vor Beginn der ersten heiligen Messe nach 26 Jahren in der Kapelle "Die Sieben Schmerzen Mariä" im Oberdorf füllte sich das kleine Gotteshaus. Im Unterdorf versammelte sich die übrige Kirchengemeinde und zog in einer Prozession zum Oberdorf. Angeführt vom Trommler- und Pfeiferkorps sowie dem Musikverein, reihten sich die übrigen Ortsvereine ein. Ludwig Huben schritt der Prozession voran. Mehr als 150 Personen suchten einen Platz in der überfüllten Kapelle.

Der Text der Urkunde wird verlesen

Pfarrer Ralf Schlösser gestaltete die Messe zusammen mit Pfarrer Cor van Bemmelen. "Schalbruch hat wieder einen Ort der Ruhe gefunden" sagte Pfarrer Schlösser, und er wertete die Kapelle mit ihrem Barbara-Altar als "neue Kostbarkeit" in der Selfkantgemeinde.
Der Pfarrer lobte die große Eigeninitiative der gesamten Bevölkerung und hob besonders die Verdienste von Ludwig Huben hervor.

Die Urkunde wird eingemauert

Der "Chef" der Renovierungsarbeiten musste gemeinsam mit Christian Scheeren während der Feierlichkeiten nochmals sein handwerkliches Talent zeigen: Rosmarie Pöpping vom Pfarrgemeinderat hatte zuvor eine Urkunde zu diesem für die Gemeinschaft denkwürdigen Ereignis verlesen: nun galt es, dieses Dokument nahe dem Altar hinter dem Gedenkstein mit der Jahreszahl für die Nachwelt einzumauern.
Die Messe wurde vom Gesangverein St. Josef Schalbruch unter der Leitung von Dirigent Heinz Willems mitgestaltet. Die Freude über dieses kleine neue Schalbrucher Gotteshaus war den Einwohnern in die Gesichter geschrieben.
Nach dem Gottesdienst zog die Bevölkerung zum Kindergarten ins Pfarrzentrum; gemeinsam feierte die Pfarrgemeinde dort mit den Nachbarn aus Havert und vielen Gästen diesen freudigen Tag in der Schalbrucher Geschichte.

(C) 1999-2021 Hans Mohren, Schalbruch